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Insgesamt drei Jahre ist das Forschungsschiff Tara Oceans, unterstützt von der Stiftung Veolia Environnement, auf den Weltmeeren unterwegs. Der Auftrag: So viel wie möglich über den Klimawandel und seinen Einfluss auf marine Ökosysteme herauszufinden.

In den Meeren befinden sich Milliarden Arten von Mikroorganismen, das so genannte Plankton, das rund 70 Prozent des Kohlendioxids aufnimmt und rund 50 Prozent des Sauerstoffs in der Luft produziert. Wie sich der Klimawandel auf dieses marine Ökosystem auswirkt, untersucht das Forschungsschiff Tara Oceans auf seiner dreijährigen Reise rund um den Globus. Auf der 150.000 Kilometer langen Route über alle Weltmeere segeln auf dem Schoner Tara ein Team von 22 Wissenschaftlern aus allen Ländern. Ärzte, Biologen und Ozeanologen sammeln Informationen und analysieren die Vielfalt und Verteilung der Planktonspezies. Daraus entsteht eine einzigartige Datenbank, die allen Forschern weltweit zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt beschäftigen sich mit der Forschung im Rahmen der Expedition mehr als 500 Wissenschaftler und ein Netzwerk von 50 Laboren und Instituten.

Die Stiftung Veolia Environnement engagiert sich beim Tara Oceans Programm sowohl organistorisch als auch finanziell. Die gesamte Wissenschaft soll von den Erkenntnissen der Forschungsreise profitieren.

Die Veolia Environnement Stiftung ist Hauptsponsor des Programms und koordiniert unter anderem die wissenschaftlichen Institute und Partner. Die Stiftung hat darüber hinaus eine Reihe von hochentwickelten Geräten finanziert wie etwa die „Rossette", die Wasserproben aus einer Tiefe von 2000 Metern holen und eine Momentaufnahme des Planktonlebens liefern kann. Das Tara Oceans Programm ist damit eine unverzichtbare Ergänzung der Satellitenbeobachtung, die nur Daten von der Meeresoberfläche liefern kann.

Die Route des Forschungsschiffs