Wirtschaftliches Handeln muss am Menschen und seiner Umwelt ausgerichtet sein. Veolia Environnement räumt deshalb Forschung und Entwicklung für ein gesundes Lebensumfeld einen großen Stellenwert ein. Unser Anspruch ist es, den globalen Herausforderungen mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen.
Die Forschungsteams von Veolia Environnement entwickeln innovative und praxisnahe Lösungen, um den wichtigsten globalen Herausforderungen wie etwa Bevölkerungswachstum und Urbanisierung zu begegnen. Sauberes Trinkwasser für alle, die Sicherstellung von Ressourcen und deren bewusster Einsatz, die Erschließung alternativer Energiequellen sowie optimierter öffentlicher Verkehr erfordern Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein. Mit unseren technischen Neuerungen tragen wir dazu bei, schonender mit unserer Umwelt umzugehen, ein gesundes Lebensumfeld zu fördern und die Wirtschaft stärker an der Ökologie auszurichten.
Kooperation der besten Köpfe
Umweltthemen werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Der Erfolg unserer Programme baut auf Interdisziplinarität, die Kooperation zwischen öffentlicher und privater Forschung sowie die Partnerschaft mit den besten Wissenschaftlern und den innovativsten Unternehmen. Weltweit gehören rund 850 Experten zum Forschungsnetzwerk von Veolia Environnement, allein fünf Forschungszentren in Europa beschäftigen sich mit richtungsweisenden Fragen der Umwelttechnologie. In Deutschland gibt es seit 2001 beispielsweise das gemeinnützige Kompetenzzentrum Wasser in Berlin (KWB). Dort wurde im Zeitraum von zehn Jahren 50 Millionen Euro in Forschungs-, Technologie- und Ausbildungsprogramme im Bereich Wasser und Umwelt investiert. In der Anwendungsentwicklung ist darüber hinaus Veolia Water Solutions and Technologies aktiv und unterstützt mehrere wissenschaftliche Institute und Lehrstühle. Veolia Umweltservice fördert den Zusammenschluss internationaler Experten zu technologischen und gesellschaftlichen Fragen, die Konzepte und Lösungsvorschläge erarbeiten.
Forschungsbeispiele des KWB
Mit dem Forschungsvorhaben OXERAM-2 untersucht das KWB verschiedene Prozesse zur Qualitätsverbesserung des Ablaufs von Großkläranlagen. Das dreijährige Projekt wird in enger Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben und Veolia Wasser auf der Kläranlage Berlin-Ruhleben durchgeführt. Das KWB ist außerdem beteiligt am Forschungsprojekt PREPARED. Es startete 2010 und wurde von einem Konsortium aus 35 Partnern entwickelt, davon zwölf europäische Städte. Es erforscht Anpassungsstrategien auf den Klimawandel für Wasserversorgung und Abwassersysteme.