Das Institut Veolia Environnement, eine Plattform für Analyse und Austausch, arbeitet seit 2001 an Visionen für die großen globalen Herausforderungen. Das Institut widmet sich Themen an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Umwelt wie etwa dem Klimawandel oder der Urbanisierung sowie umweltrelevanten wirtschaftlichen, soziologischen oder kulturellen Fragen.
Eine zukunftsorientierte Denkfabrik
Das Komitee für zukunftsorientierte Studien ist die zentrale Instanz des Instituts, dessen Mitglieder sieben international bekannte Experten sind. Mit dem Blick aus ihren jeweiligen Fachgebieten geben sie neue Denkanstöße. Das Institut greift außerdem auf ein weit gespanntes Forscher- und Expertennetz in der ganzen Welt zurück.
Dabei verfolgt es drei verschiedene Ansätze:
- Das Programm für zukunftsorientierte Studien
Ein Studienprogramm zu den großen Umwelttrends. Beispiele: „Raumluftverschmutzung in Indien" in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (USA), oder „Vergleichende Analyse der CO2-Bilanzen der europäischen Städte" in Zusammenarbeit mit dem Collège d'Europe (Belgien) und dem Wuppertal Institut (Deutschland). Eine neue Studie über „Die Zukunft der CO2-Emissionsrechte für eine nachhaltige Mobilität: Mumbai bahnt den Weg" wurde auf der UN-Klimakonferenz der UNFCCC in Cancún präsentiert, in Zusammenarbeit mit dem Institut du Développement Durable et des Relations Internationales (IDDRI, Frankreich), The Energy and Resources Institute (TERI, Indien), The Transport Research Laboratory (TRL, UK) und Veolia Verkehr.
- Internationale Konferenzen
Ein Tagungsprogramm zu Zukunftsperspektiven für die Umwelt. Nach drei Konferenzen in Indien, Kanada und China hat das Institut seine 6. Tagung Ende Juni 2011 in Paris organisiert. Das Thema: „Armutsbekämpfung mit Umweltschutz vereinbaren - welche innovativen Lösungen gibt es?". Die zusammen mit der Agence Française de Développement (AFD) organisierte Veranstaltung empfing fast 600 Teilnehmer und 70 Referenten.
- Veröffentlichungen
Zwei innovative Projekte für wissenschaftliche elektronische Fachzeitschriften: S.A.P.I.EN.S und FACTS Reports, wobei sich ersteres mit interdisziplinären Fragen im Umweltbereich befasst und letzteres mit den Maßnahmen vor Ort.