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1950-2000

Die Geschichte der Gruppe Veolia Environnement.

1958

Vorstufe der Multiserviceverträge

Die CGC wird mit fast allen Wartungsverträgen für die in Frankreich im Rahmen der NATO befindlichen nordamerikanischen Stützpunkte beauftragt. Zur Tätigkeit im Bereich Wärme kommen Wartungsarbeiten aller Art - eine Vorstufe von Multiserviceverträgen mit technischen Energiedienstleistungen, wie sie heute von Veolia Energie/Dalkia angeboten werden.

1967

Erste Verbrennungsanlagen

Die Gruppe betreibt ihre ersten Müllverbrennungsanlagen.

1973

Erste Ölkrise

Die erste Ölkrise zwingt zur Erforschung neuer Technologien zur Energieeinsparung. Die CGC antwortet darauf mit Lösungen wie der Nutzung von Erdwärme und der Energierückgewinnung.

1975

Gründung der SARP industries

Im Jahr 1975 gründet die CGE die Firma SARP Industries zur Verwertung gefährlicher Abfälle. SARP Industries wird schnell zum ersten europäischen Zentrum für die Behandlung von flüssigen Sonderabfällen.

1980

Der Zusammenschluss

Die CGE schließt sämtliche Tochtergesellschaften, die auf die Projektierung, den Bau und den Betrieb von Anlagen zur Trink- und Abwasserbehandlung spezialisiert sind, in der Gesellschaft Omnium de Traitement et de Valorisation (OTV) zusammen. Die CGE übernimmt die Kontrolle der CGEA (die später zu Connex und Onyx wird) und der CDC (später umbenannt in Dalkia). Damit werden jene vier Tätigkeitsfelder zusammenfügt, die heute Veolia Environnement bilden.

1986

Erste Recyclinghöfe

Die 1860 gegründete Groupe Montenay schließt sich mit der CDC zusammen. 1986 werden die ersten Recyclinghöfe geschaffen. Gründung der Marke Onyx im Jahr 1989.

1990

Übernahme der Gruppe Soulier

ONYX erwirbt die Gruppe Soulier (die einer der größten europäischen Papier- und Kunststoffrecycler geworden ist).

1991

Einstieg in das Wasser-Geschäft in Deutschland

Die GGE beteiligt sich an der OEWA Wasser und Abwasser GmbH, der Keimzelle von Veolia Wasser in Deutschland. In den folgenden Jahren übernimmt die OEWA mit mehreren Beteiligungsunternehmen die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für verschiedene Städte und Gemeinden in den neuen Bundesländern, Niedersachsen und Hessen.

1994

Die Gruppe wird zum führenden europäischen Unternehmen im Bereich Sauberkeit

Gründung des Institut de l'Environnement Urbain (IEU) in Jouy-le-Moutier (Val d'Oise), einer Einrichtung zur Aus- und Weiterbildung, die eine duale Ausbildung in Umweltberufen anbietet.

1995

Neuorganisation

Zusammenlegung der Compagnie Générale de Chauffe/Groupe Montenay zumEnergiedienstleistungspool der Compagnie Générale des Eaux. Dann 1996 Schaffung des Reinigungspools ONYX, indem die Firmen USP (Bahnhöfe und Züge), Comatec (Stadtverkehr) und Rénosol zusammengeführt werden.

1998

CGE wird Vivendi

Die Gruppe CGE nimmt die Firmenbezeichnung Vivendi an, die auf Wasser spezialisierte französische Tochtergesellschaft behält die Firmenbezeichnung Compagnie Générale des Eaux. Das Unternehmen für Energiedienstleistungen wird in Dalkia umbenannt.

1999

Gründung von Vivendi Environnement, Wasser für die deutsche Hauptstadt

Gründung des Konzerns Vivendi Environnement, der die Gesamtheit der Umweltdienstleistungen zusammenfasst : Vivendi Water (Wasser), Onyx (Sauberkeit), Dalkia (Energie) und Connex (Transport).

Ein Konsortium von Vivendi, RWE und Allianz gewinnt den Wettbewerb um die bisher größte Teilprivatisierung Deutschlands im Trink- und Abwasserbereich. Das Betreibermodell für Berlin umfasst die Trinkwassergewinnung und Versorgung sowie den Betrieb des Abwassernetzes und der Abwasserbehandlungsanlagen für die 3,5 Mio. Einwohner Berlins.

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