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Veolia investiert am Standort Neuötting weiter in die Zukunft

17 juli 2018  • Entsorgung
In Neuötting im oberbayerischen Landkreis Altötting, in Obermeitingen im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und in Backnang (Metropolregion Stuttgart) sollen bis Anfang 2019 weitere drei Anlagen mit einer finalen Gesamtkapazität von insgesamt 150.000 Jahrestonnen ans Netz gehen. Auch die bereits aktive Gewerbeabfall-Vorbehandlungsanlage im unterfränkischen Bergrheinfeld (Landkreis Schweinfurt) mit einer Kapazität von 80.000 Jahrestonnen wurde bereits technisch ertüchtigt. 

Veolia mit Niederlassungssitz in Neuötting „Am Hergaben“ im oberbayerischen Landkreis Altötting übernimmt beispielsweise die Gelbe Sack Abfuhr und Problemstoffsammlung im Landkreis Altötting, die Rest-, Sperrmüll- sowie Papierabfuhr im Landkreis Mühldorf, die Rest- und Biomüllabfuhr im Landkreis Landshut, die Rest- und Biomüllabfuhr im Landkreis Rottal-Inn sowie die Restmüllabfuhr und Wertstoffhofentsorgung oder Problemstoffsammlung im Landkreis Traunstein. Veolia am Standort Neuötting versteht sich darüber hinaus als Komplettdienstleister im Containerdienst bzw. Entsorgungsbereich für mehr als 1.000 Privat-, Industrie- und Gewerbekunden im südostbayerischen Einzugsbereich.
 

Hintergrund:

Mit der vor knapp einem Jahr am  01. August 2017 gesetzlich in Kraft getretenen Novelle der Gewerbeabfallverordnung schrieb der Gesetzgeber die getrennte Erfassung von stofflich verwertbaren Abfällen vor und stärkte damit das Recycling. In der betrieblichen Praxis muss teilweise weiterhin auf eine gemischte Abfallerfassung zurückgegriffen werden. Daher hatte der Gesetzgeber auch hierfür neue Prozesse und Anforderungen definiert: Für den Fall, dass dem Abfallerzeuger eine getrennte Erfassung technisch nicht möglich oder diese wirtschaftlich nicht zumutbar ist, bleibt es ausnahmsweise erlaubt, auch weiterhin Abfälle gemischt zu sammeln. Jedes Abfallgemisch ist dann allerdings zwingend einer Gewerbeabfall-Vorbehandlungsanlage zuzuführen. Insbesondere auch dann, wenn die gesetzlich festgelegte Getrenntsammlungsquote von mehr als 90 Gewichtsprozent in Bezug auf alle im Unternehmen anfallenden Abfälle nicht erreicht wird.
Jeder gewerbliche oder industrielle Abfallerzeuger hat somit seit August 2017 die Pflicht, den Verbleib dieser gemischten Abfälle auf Verlangen seiner Behörde nachzuweisen. Hierzu stellt Veolia seinen Kunden eine sogenannte „Betreibererklärung der beauftragten Vorbehandlungsanlage“ aus.

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Die Veolia Gruppe ist der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement. Mit über 169 000 Beschäftigten auf allen fünf Kontinenten plant und implementiert die Veolia-Gruppe Lösungen für die Bereiche Wasser-, Abfall- und Energiemanagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kommunen und der Wirtschaft. Mit ihren drei sich ergänzenden Tätigkeitsfeldern sorgt sie für einen verbesserten Zugang zu Ressourcen, ihren Schutz und ihre Erneuerung. 2017 stellte die Veolia-Gruppe weltweit die Trinkwasserversorgung von 96 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 62 Millionen Menschen sicher, erzeugte fast 55 Millionen MWh Energie und verwertete 47 Millionen Tonnen Abfälle. Der konsolidierte Jahresumsatz von Veolia Environnement (Paris Euronext: VIE) betrug 2017 25,12 Milliarden Euro. In Deutschland arbeiten bei Veolia rund 12.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den rund 300 Standorten und seinen Beteiligungsgesellschaften. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2017 einen Jahresumsatz von 1,8 Milliarden Euro.
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