7 mai 2014

Innovative Lösungen für die Kreislaufwirtschaft: Veolia mit Wasser, Entsorgung und Energie aus einer Hand

Berlin, 7. Mai 2014. Veolia zeigt sich auf der IFAT 2014 im neuen Gewand: Die Geschäftsbereiche Wasser, Entsorgung und Energie gemeinsam unter der Überschrift ‚Resourcing the world’ – ‚Ressourcen für die Welt’. Neben dem integrierten Dienstleistungsangebot für industrielle und kommunale Kunden zählen hochwertige Ersatzbrennstoffe und zukunftssichere Entsorgungsstrategien für Klärschlamm zu den Schwerpunktthemen auf der Messe.

Der nachhaltige Umgang mit den begrenzten natürlichen Ressourcen ist die größte Herausforderung bei der weltweiten Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Veolia hat sich weltweit strategisch darauf ausgerichtet, seine städtischen und industriellen Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen. Etienne Petit, Generaldirektor Veolia Deutschland: „’Ressourcen für die Welt’ bedeutet ganz praktisch, dass wir Lösungen entlang des gesamten Ressourcenkreislaufs bieten: vom Zugang zu natürlichen Ressourcen über ihre effiziente und umweltschonende Nutzung bis zu ihrer Zurückgewinnung, Wiederverwertung oder sogar Erneuerung. Zukunftssichere Lösungen, die Städten und Unternehmen helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern und die Kosten der Versorgung ihrer Bürger oder ihrer Produktion im Griff zu behalten.“

Deutschland, so Petit weiter, gehöre zu den Ländern, in denen Veolia in allen drei Geschäftsbereichen Wasser, Entsorgung und Energie stark positioniert sei, mit einem Gesamtumsatz von annähernd zwei Milliarden Euro. „Diese Bereiche haben wir jetzt organisatorisch zusammengeführt, um diese Position in den kommenden Jahren weiter auszubauen. So können wir unser einzigartiges übergreifendes Know-how, unsere weltweite Erfahrung und unsere große Kundennähe noch besser ausspielen.“ 

Weltweit hat Veolia sieben Entwicklungsschwerpunkte definiert: Den Ausbau der Kreislaufwirtschaft, innovative Lösungen für Städte, die Bearbeitung besonders schwerer Umweltverschmutzungen, die Demontage komplexer Anlagen, Dienstleistungen für die Agrar- und Lebensmittelbranche, den Bergbau sowie die Öl- und Gasbranche. „Diese Schwerpunkte“, so Etienne Petit, „sind auch in Deutschland relevant. So sind wir auch hier hervorragend aufgestellt, um Lebensmittelherstellern integrierte Lösungen rund um den Wasser- und Wertstoffkreislauf sowie das Energiemanagement anzubieten. Ein sehr interessantes Entwicklungsfeld ist auch die sichere Demontage von Kernkraftwerken, zu der wir mit unserem spezifischen Know-how etwa in der Wasseraufbereitung einen guten Beitrag leisten können.“

Jüngste erfolgreiche Geschäftsabschlüsse zeigten, so Petit: „Wir sind erfolgreich am Markt - sowohl in den drei Geschäftsbereichen als auch mit gemeinsamen Angeboten.“ Vertragsabschlüsse gab es in den letzten Monaten im Bereich der Altpapierverwertung für die Stadt München, bei der Entsorgung von stoffgleichen Nichtverpackungen in Hamburg, bei der Dampf-  und Wärmelieferung für den Industriekunden Bombardier in Görlitz sowie der Betriebsführung für den Wasserverband Burg im Spreewald. Als gemeinsames Projekt aller Geschäftsbereiche wurde jüngst der umfassende Dienstleistungsvertrag mit dem Automobilzulieferer Neapco in Düren verlängert.


Hochwertige Ersatzbrennstoffe


Eines der Schwerpunktthemen, die Veolia auf der IFAT 2014 zeigt: Hochwertige Ersatzbrennstoffe, die herkömmliche Energieträger ersetzen und so einen wichtigen Baustein der Energiewende in Deutschland bilden können. Matthias Harms, Direktor des Geschäftsbereichs Entsorgung bei Veolia Deutschland: „Die Substituierung fossiler Brennstoffe durch Ersatzbrennstoffe auf der Basis speziell aufbereiteter Abfallstoffe ist ein wichtiger Beitrag zu einer umweltschonenden Energieversorgung”. 

Das Know-how von Veolia in der Aufbereitung und Logistik ermöglicht eine kontinuierliche und wettbewerbsfähige Belieferung von Kraftwerken und Industriebetrieben. Mit bundesweit neun eigenen Anlagen zur Ersatzbrennstoffaufbereitung, verfügt Veolia über eine umfassende Infrastruktur. Die Verwendung der aus Gewerbe-, Industrie- oder Hausabfällen, Bauschutt oder nicht verwertbaren Resten aus dem dualen Wertstoffsystem produzierten Ersatzbrennstoffe ist günstig, sicher, effizient und schont die natürlichen Ressourcen.

Ein Material, das ebenfalls zu Ersatzbrennstoffen verarbeitet werden kann, ist Klärschlamm. Hier zeigt Veolia auf der IFAT eine besonders innovative Variante: Mischpellets aus Klärschlamm und Abfallstoffen, die besonders günstige Eigenschaften sowohl bezogen auf den Heizwert und die CO2-Bilanz als auch auf ihr Verhalten in der Zuführung und Feuerung haben. 


Zukunftssichere Klärschlammverwertung


Die richtigen Strategien für Kommunen, Zweckverbände, Gewerbe und Industrie im künftigen Umgang mit anfallendem Klärschlamm sind insgesamt ein wichtiges Thema in diesem Jahr. Veolia informiert an seinem IFAT-Messestand über die Konsequenzen gesetzlicher Veränderungen und zeigt Wege auf, damit wirtschaftlich und ökologisch optimal umzugehen. 

Zu berücksichtigen sind dabei die deutlichen Einschnitte, die bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung bevorstehen. Der Gesetzgeber verschärft in der neuen Düngemittelverordnung die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung von Klärschlammen und schränkt damit die landwirtschaftliche Verwertung ein. Gleichzeitig werden neue Anforderungen an die Rückgewinnung von Rohstoffen erwartet.

„Viele Kommunen müssen sich auf eine Umstellung vorbereiten und ihr Entsorgungskonzept anpassen, eventuell sogar die gesamte Verwertungskette völlig neu planen. Wichtig ist, vorausschauend zu handeln, denn bis zum Inkrafttreten der neuen Regelungen zu warten, könnte riskant sein“, sagt Uwe Bruchmüller, Geschäftsführer der TVF Waste Solutions GmbH. Das zur Veolia-Gruppe gehörende Unternehmen ist auf die Verwertung und Entsorgung von Schlämmen und anderen Reststoffen aus der Abwasserreinigung spezialisiert. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit langjähriger Erfahrung unterstützt TVF Waste Solutions kommunale Kläranlagenbetreiber und die Industrie bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer und zukunftsfähiger Entsorgungs- und Verwertungslösungen. Deutschlandweit bietet der Dienstleister seinen Kunden langfristig sichere Verwertungswege für die im Abwasserbereich anfallenden Schlämme und Abfälle an, von der CO2-neutralen Schlammverbrennung in Braunkohlekraftwerken und Zementwerken, der Aufbereitung des Klärschlamms zusammen mit Ersatzbrennstoffen bis hin zu seiner stofflicher Verwertung in Kompostierungsanlagen oder im Landschaftsbau.
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Veolia ist der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement. Veolia entwickelt und verwirklicht Lösungen für die Bereiche Wasser-, Entsorgungs- und Energiemanagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kommunen und der Wirtschaft. Mit ihren drei sich ergänzenden Tätigkeitsfeldern sorgt die Veolia-Gruppe  für einen verbesserten Zugang zu Ressourcen, ihren Schutz und ihre Erneuerung. 

Weltweit sorgte Veolia 2013 mit über 200.000 Beschäftigten* auf allen fünf Kontinenten für die Trinkwasserversorgung von 94 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 62 Millionen Menschen, erzeugte 86 Millionen MWh Energie und verwertete 38 Millionen Tonnen Abfälle. Der Jahresumsatz von Veolia (Paris Euronext: VIE und NYSE: VE) betrug 2013 22,3 Milliarden Euro*. 

In Deutschland arbeiten in den Geschäftsbereichen Wasser, Entsorgung und Energie mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den über 200 Standorten von Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2013 einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro.

(*) ohne Aktivitäten und Umsatz der zum Verkauf stehenden Verkehrssparte Transdev