Dialog und Beteiligung

Miteinander im Gespräch

 

Miteinander im Gespräch

Der kontinuierliche Dialog mit den Beschäftigten ist für Veolia Deutschland eine wichtige Grundlage, um mit motivierten und kompetenten Kolleginnen und Kollegen langfristig leistungsstark und wettbewerbsfähig zu bleiben.
 

Gelegenheit für einen Austausch über die Arbeitssituation bietet das jährliche Mitarbeitergespräch mit der jeweiligen Führungskraft. Dieses findet für alle Beschäftigten aller Unternehmen der Veolia Gruppe verbindlich statt.

Veolia tritt – insbesondere im Rahmen der Organe der Arbeitnehmervertretung – für den sozialen Dialog ein, der dazu beiträgt, dass sich die Beschäftigten unsere gemeinsamen Projekte zu eigen machen.
UNTERNEHMENSZWECK „OUR PURPOSE“

Die Beschäftigten aller Unternehmen von Veolia Deutschland sind an sozialen Dialogprozessen beteiligt, um die Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit im Unternehmen weiterzuentwickeln. Beispiele sind die „Nationale Instanz des Sozialen Dialogs“, die Auszubildenden- und Schwerbehindertenvertretungen sowie das betriebliche Vorschlagswesen.
 

Die Mitbestimmung der Beschäftigten ist durch die Wahl von Betriebsräten in allen Gesellschaften der Gruppe gewährleistet. Auf internationaler Ebene hat sich Veolia das Ziel gesetzt, 95% aller Beschäftigten am sozialen Dialog zu beteiligen. Bei Veolia in Deutschland bereits bei 100%. Der Betriebsrat nimmt alle ihm durch das Betriebsverfassungsgesetz und andere Gesetze eingeräumten Rechte und Pflichten wahr.
 

Die Einhaltung von Verhaltensnormen und der arbeitsrechtlichen Bestimmungen hat für Veolia höchste Priorität. Das 2019 für die gesamte Unternehmensgruppe in Deutschland eingeführte Hinweisgebersystem WHISPLI dient auch dazu, erhebliches Fehlverhalten und grobe Verstöße in der Zusammenarbeit mit den Beschäftigten zu identifizieren. Hinweise gehen beim Ethik-Komitee ein. Bei Fällen in Deutschland wird der deutsche Compliance- und Personalbereich einbezogen und der örtliche Betriebsrat unterrichtet. Selbstverständlich können Verdachtsfälle und Regelverstöße weiterhin auch direkt an Vorgesetzte gemeldet werden.
 

Mehr unter:



 

Attraktivität als Arbeitgeber

 

Attraktivität als Arbeitgeber
 

In einem festgelegten Rhythmus finden Befragungen zur Mitarbeiterzufriedenheit statt, zu denen alle Beschäftigten von Veolia Deutschland eingeladen werden. Die Auswertung der Befragungen erfolgt in den Regionen, um den spezifischen Bedingungen entsprechend Verbesserungen anzustoßen.

Wir streben an, nachweisbar Employer of Choice für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein.

Die jüngste Befragung, an der sich mehr als 50 Prozent aller Beschäftigten von Veolia in Deutschland beteiligten, fand 2018 statt. Ein wichtiger Indikator, der Mitarbeiterzufriedenheitsindex (MZI), bildet den Zufriedenheitsgrad hinsichtlich zentraler Anforderungskategorien ab.

Darin einbezogen sind die Bewertung von persönlicher Arbeitssituation/Arbeitsplatz, Informationspolitik, Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie der Führung des direkten Vorgesetzten. Für Veolia Deutschland ergab sich 2018 ein gegenüber der vorhergehenden Analyse leicht gestiegener Gesamt-MZI von 74,6. Auf die einzelnen Anforderungskategorien bezogen war im Durchschnitt die Zufriedenheit mit der persönlichen Arbeitssituation/dem Arbeitsplatz am höchsten (80,5) und bei der Arbeitsorganisation am niedrigsten (69,9).
 

Ein weiterer wichtiger Indikator, der Mitarbeiterbindungsindex (MBI), ermöglicht eine zukunftsbezogene Aussage über die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Er wird auf der Basis der in der Befragung getroffenen Aussagen zur Zufriedenheit, der Weiterempfehlung des Unternehmens und der Wiederwahl des Unternehmens als Arbeitgeber ermittelt und betrug für Veolia in Deutschland insgesamt 68,6. Er ist damit gegenüber der zurückliegenden Erhebung leicht gestiegen.
 


 

Dialog zur Strategieentwicklung

 

Dialog zur Strategieentwicklung 

Bei der Entwicklung der neuen Strategie „Impact 2023“ im Zeitraum 2018 - 2019 wurde die Beteiligung der Beschäftigten von der Pariser Unternehmenszentrale konzernweit ermöglicht.

 

So konnten sich alle Beschäftigten in der Google+-Community Impact 2023 anmelden, um sich über strategische Überlegungen zu informieren und in die Diskussion einzubringen. Zusätzlich fand im September 2019 eine weltweite Befragung der Veolia-Beschäftigten unter dem Titel „Voice of Resourcers“ statt, um die Identifikation mit Veolia und das interne Engagement in der Gruppe zu erfassen und gleichzeitig mehr Feedback der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzuholen. Die Ergebnisse erzielten eine hohe Aufmerksamkeit und flossen in den Maßnahmenplan zur Umsetzung der Veolia-Strategie Impact 2023 ein.

Darüber hinaus sind die Beschäftigten regelmäßig zur Beteiligung an der Wesentlichkeitsanalyse eingeladen und werden über die Ergebnisse informiert. Die Innovationsprozesse sowie sämtliche Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung im Rahmen der verschiedenen Managementsysteme bieten die Möglichkeit, konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements  einzubringen.
 

Im Interesse einer kontinuierlichen und aktuellen Kommunikation mit den Beschäftigten hat Veolia Deutschland 2018 das gemeinsame Intranet in einem modernen System neu aufgelegt. Das Mitarbeitermagazin „Mein Veolia“, dessen Inhalte durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eigener Redaktion verfasst werden, erschien im Berichtszeitraum jeweils dreimal pro Jahr.
 

 



 

 

Faire und attraktive Vergütung

 

Faire und attraktive Vergütung

Die Unternehmen der Gruppe definieren die Rahmenbedingungen für ihre Beschäftigten entsprechend den Veolia-weiten Vorhaben und der jeweiligen Branche.
 

Die Bezahlung der Beschäftigten lag 2019 bei durchschnittlich 39.200 Euro pro Beschäftigtem (FTE). So gilt für den Geschäftsbereich Entsorgung ein Manteltarifvertrag mit ver.di. Für die Unternehmen des Geschäftsbereichs Wasser gelten Firmentarifverträge mit der IG Bergbau, Chemie, Energie, für den Geschäftsbereich Energie Flächentarifverträge mit ver.di.
 

2018 und 2019 konnten Beschäftigte zu Vorzugskonditionen Veolia-Aktien erwerben. Dieses Angebot nahmen 2018 rund 20 Prozent und 2019 rund 17 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland wahr.