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Bottle-to-bottle-Recycling in Rostock: Eine Lösung von Veolia im Kampf gegen den Klimawandel

11 november 2015
Bottle-to-Bottle-Recycling ist auch international ein mustergültiges Beispiel für klimafreundliche Ressourcenlösungen der Kreislaufwirtschaft: Heute steckt in neuen PET-Flaschen bereits 30 bis 50 Prozent Rezyklat aus gebrauchten Einwegflaschen. Ziel ist es, durch die Wiederverwendung des Materials natürliche Ressourcen wie Wasser und Erdöl zu schonen. Auch der CO2-Ausstoß wird im Vergleich zur Produktion von Flaschen aus 100 Prozent PET-Neuware halbiert. Immerhin verursacht recyceltes PET im Vergleich zur Herstellung von PET-Neuware etwa 70% weniger CO2-Emmissionen. Deshalb ist die PET-Recycling-Anlage von Veolia in Rostock eines der weltweiten Beispielprojekte, mit denen der global führende Anbieter für Ressourcenmanagement anlässlich der Weltklimakonferenz COP21 seinen Beitrag zum Klimaschutz demonstriert.

Wenn es um die getrennte Sammlung von Abfällen und das Recycling der darin enthaltenen Rohstoffe geht, ist Deutschland Weltmeister. Durch das Pfandsystem für Einwegflaschen finden jährlich über eine Milliarde PET-Flaschen ihren Weg nach Rostock. Hier verwertet Veolia in dem so genannten URRC-Verfahren die enthaltenen Kunststoffe zu Rezyklaten zur Produktion neuer Flaschen. Auf die gleichbleibende und lebensmitteltaugliche Qualität unseres Rezyklats verlassen sich zahlreiche Getränkehersteller und Abfüllbetriebe in Deutschland, zum Beispiel die Hansa-Heemann AG. Vom Endverbraucher zum PET-Recycling von Veolia und weiter zur Abfüllanlage: Der Rohstoffkreislauf schließt sich.

Etienne Petit, Veolia-Landesdirektor für Deutschland, erklärt dazu: “In unserer Anlage in Rostock recyceln wir 1 Milliarde PET-Flaschen pro Jahr und vermeiden damit CO2-Emissionen von mehr als 100.000 Tonnen. Das zeigt: Wiederverwertung und Recycling machen wirklich einen Unterschied. Je mehr wir uns weltweit durch solche Techniken hin zu einer Kreislaufwirtschaft entwickeln, desto besser sind unsere Chancen, den Klimawandel effektiv zu begrenzen.”
  • 1 Milliarde PET-Flaschen werden jedes Jahr in Rostock von Veolia recycelt, dies entspricht etwa einem Gewicht von 32.000 Tonnen gebrauchter Einwegflaschen. 
  • Daraus können etwa 24.000 Tonnen lebensmitteltaugliches Rezyklat hergestellt und in den Stoffkreislauf zurück geführt werden.
  • 55 Mitarbeiter arbeiten dafür rund um die Uhr im 3-Schicht-System. 
  • 1 kg recyceltes PET spart im Vergleich zur Herstellung des Kunststoffes aus Rohöl 2,5 kg Kohlendioxid. 

COP21: Veolia präsentiert Positionen und Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel 

Der UN-Weltklimagipfel COP21 ist eine historische Chance, den Trend zur globalen Erwärmung zu stoppen. Veolia, weltweit führend im optimierten Ressourcenmanagement, unterstützt die Konferenz und leistet mit der Konzeption, Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen täglich einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Mit unserer Mission "Ressourcen für die Welt" bringen wir zum Ausdruck, dass sich Veolia für eine kohlenstoffarme und nachhaltige Entwicklung einsetzt. Um das gemeinsame Ziel der Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 2° Celsius erreichen zu können, ist die Dekarbonisierung der Wirtschaft und ein weltweit gültiger CO2-Preis erforderlich.

Die Kreislaufwirtschaft ist eine der wichtigsten Antworten auf die übermäßige Freisetzung von CO2-Emissionen in unsere Atmosphäre, das bisherige lineare Wirtschaftsmodell der Produktion, Verwendung und des Wegwerfens hat ausgedient. Durch das Recycling und die Rückgewinnung von Rohstoffen werden insgesamt weniger natürliche Ressourcen und weniger Energie verbraucht, es wird weniger Kohlendioxid freigesetzt, als bei der Verwendung von neuen Materialien und Primärrohstoffen. 
 

Ein Preis für Kohlendioxid

Veolia setzt sich gemeinsam mit vielen internationalen Institutionen und Unternehmen für die Einführung eines stabilen, vorhersehbaren und ausreichend hohen Kohlenstoffpreises ein, welcher für die Lenkung künftiger Investitionen hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft sorgt. Durch die Anwendung des in anderen Bereichen längst erfolgreichen Verursacherprinzips auch für Kohlendioxid werden alle wirtschaftlichen Akteure ermutigt, ihre Emissionen deutlich und schnell zu reduzieren. 
 

Veolia ist dem Klima verpflichtet

Am 17. April unterzeichnete Veolia-CEO Antoine Frérot zusammen mit 43 CEOs weiterer internationaler Konzerne eine Selbstverpflichtung zum Klimaschutz. Kurz darauf, am 22. April, veröffentlichte Veolia seine neun Verpflichtungen zur nachhaltigen Entwicklung. Die darin enthaltenen ersten beiden Ziele lauten: “Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels" und "Nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen durch die Unterstützung der Kreislaufwirtschaft". Am 21. Mai hat sich Veolia auf dem UNESCO Business & Climate Summit dazu verpflichtet, in Klimaschutzfragen eine aktive Rolle zu übernehmen.