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Mut zu Innovationen – wie Veolia den Weg zur Kreislaufwirtschaft beschreitet.

14 mai 2018
NHB 2018
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NHB Titelbild
Veolia Deutschland hat heute seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Er fasst den Fortschritt bei der Erfüllung der selbst gesteckten Ziele in den zurückliegenden zwei Jahren zusammen. Dabei richtet das Unternehmen den Blick insbesondere auf den Beitrag von Innovationen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und illustriert die Umsetzung des strategischen Nachhaltigkeitsmanagements anhand konkreter Projekte. 
So hat Veolia u.a. das Start-up-Programm U-START initiiert, aus dem bereits sieben Start-up-Kooperationen entstanden sind, beispielsweise für das Recycling von Karbonfasern und von Photovoltaik-Modulen. Innerhalb des Unternehmens gab es zuletzt 17 operative Innovationsprojekte, teilweise mit nationalen und europäischen Kooperations- und Förderpartnern, wie beispielsweise die digitale Optimierung von Kläranlagen, die Phosphor-Rückgewinnung aus Abwasser und die Mobile Säge zur Entsorgung von Windkraft-Rotorblättern. Dank Digitali­sierung wurde der Zugang zu zahlreichen Dienstleistungen kundenfreundlicher gestaltet, u.a. durch das Kundenportal des Entsorgungsbereichs sowie Shops für einzelne Produkte.
 
Das strategische Nachhaltigkeitsmanagement basiert auf den für Veolia weltweit geltenden Verpflichtungen für nachhaltige Entwicklung. Diese haben wir in Deutschland mit eigenen Zielen untersetzt und tragen mit konkreten Schritten zu deren Erfüllung bei. So hat sich Veolia vorgenommen, bis 2020 3,8 Mrd. Euro Umsatz in der Kreislaufwirtschaft zu erzielen. Dafür wurden die zu berücksichtigenden Tätigkeitsfelder für das Global Reporting definiert, etwa Betrieb von Sortier- und Recyclinganlagen, Wertstoffrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm oder Zero Liquid Discharge, Energieprojekte auf der Basis von mehr als 50 Prozent nicht-konventioneller Energieträger und Effizienz-Contracting. In Deutschland erbringt Veolia derzeit 476 Mio. Euro Umsatz im Bereich der Kreislaufwirtschaft, das entspricht rund 28 Prozent. Dies wurde unter anderem durch Investitionen in den Zukunftsmarkt des Plastikrecyclings erreicht. Der Anteil soll künftig weiter steigen.
 
Den Anspruch an die höchste Dienstleistungsqualität setzt Veolia Deutschland u.a. mit einer wachsenden Abdeckung seines Geschäfts mit zertifizierten Managementsystemen um. So erfolgen 94 Prozent der Geschäftsaktivitäten auf der Grundlage eines zertifizierten Energiemanagementsystems, 86 Prozent sind von einem Qualitäts-, 47 Prozent von einem Umwelt- und 43 Prozent von einem Arbeitssicherheits-Managementsystem abgedeckt.
 
Neben dem Handlungsfeld Markt fasst der Bericht auch die Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Beschäftigte und Gesellschaft zusammen. So konnte Veolia in Deutschland 2017 insbesondere durch das Recycling von Wertstoffen insgesamt 0,8 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Die Vereinbarung einer auf Dekarbonisierung ausgerichteten Erzeugungsstrategie für die Stadt Braunschweig bereitet den Weg zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien, der derzeit bei rund zehn Prozent liegt. Für die Beschäftigten des Geschäftsbereichs Entsorgung war der Abschluss eines Manteltarifvertrags ein wichtiger Meilenstein. Ein weiteres strategisches Veolia-Ziel, mehr als 80 Prozent der Ausgaben lokal zu investieren, erfüllt Veolia Deutschland mit einer Quote von 83 Prozent. 
 
Der Nachhaltigkeitsbericht von Veolia in Deutschland wurde entsprechend den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) sowie in Anlehnung an die Prinzipien der Global Reporting Initiative (GRI 4) erstellt. Der Bericht ist veröffentlicht unter nachhaltigkeit.veolia.de sowie in der DNK-Datenbank unter www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/datenbank/dnk-datenbank.html.