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Windenergieanlagen-Recycling


Nachhaltiges Repowern, Rückbauen und Recyceln von Windenergieanlagen

Die Windbranche steht vor großen Herausforderungen: Mit dem Auslaufen des Förderanspruchs nach dem EEG für die ersten Windenergieanlagen zum Ende des Jahrzehnts wird die Frage zu beantworten sein, ob die Anlagen stillgelegt und zurückgebaut oder weiter betrieben werden.

Windkraftanlagen
Nicht in jedem Fall können Bestandsanlagen durch modernere und leistungsfähigere Anlagen ersetzt werden. Häufig sprechen baurechtliche Gründe dagegen und auch die Wirtschaftlichkeit muss neu geprüft werden. Werden Anlagen stillgelegt, stellt sich für die Unternehmen der Windindustrie die Frage: Wie können vorhandene Rechtsvorschriften erfüllt und Rohstoffkreisläufe möglichst geschlossen werden? Als internationaler Umweltdienstleister und Entsorgungspartner für Industrie und Gewerbe entwickelt Veolia umweltgerechte Lösungen für die Verwertung von Windkraftanlagen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Entsorgungskette: Rückbau, Zerkleinerung sowie Entsorgung von Anlagenbestandteilen wie Fundamente, Türme und Gondeln sowie Rotorblätter. Auch das Recycling von Wertstoffbestandteilen und die Entsorgung von gefährlichen Abfällen, wie sie beispielsweise auf Baustellen der Windindustrie anfallen, gehören zum Dienstleistungsportfolio.
 

Mehrwerte für die Windindustrie

Als langjähriger Partner im Bereich Entsorgung für die Windenergiebranche, hat Veolia eine innovative Methode zur Verwertung von Rotorblättern entwickelt. Mit einer mobilen Rotorblattsäge ist das Unternehmen in der Lage, die Rotorblätter vor Ort im Windpark zu zerlegen. Dieses patentierte Verfahren ermöglicht eine ganzheitliche Entsorgung: von der Zerkleinerung der Blätter am Anfallort bis hin zur Verwertung. Den Kunden bietet Veolia eine Mobilitätsgarantie mit bundesweitem Service und eine umweltgerechte Verwertung nach aktuellem Stand der Technik. Zugleich unterstützt Veolia die Unternehmen der Windindustrie dabei, Aufwand und Kosten zu reduzieren. Denn primär entfallen kostspielige und logistisch aufwendige Schwertransporte von nicht mehr verwendbaren Blättern. Zudem arbeitet der Entsorgungsdienstleister an den Anfallstellen autark und rückstandsfrei, als Arbeitsfläche genügt die vorhandene Kranstellfläche am rückgebauten Windrad. Das eingesetzte Wasser zur Kühlung der Säge und zur Staubniederhaltung bringen die Experten mit, führen es im Kreislauf und bereiten es wieder auf. Auch auf eine externe Stromversorgung oder Ähnliches ist Veolia nicht angewiesen. Durch die Abschirmung des Sägeprozesses werden keine Partikel in die Umgebung ausgetragen, der Arbeitsplatz wird rückstandslos sauber hinterlassen. Alle Standards in Bezug auf Arbeitssicherheit und sämtliche umweltschutzrechtlichen Auflagen werden eingehalten.
 
Windkraftgrafik