Die Energiewende betrifft auch die Abfallwirtschaft. Beim zweiten Elektromobilitätstag in Amberg, der tausende Besucher auf den Dultplatz lockte, war Veolia erneut mit dabei. Und das mit einem beeindruckenden Botschafter: unserem elektrisch angetriebenen Entsorgungsfahrzeug, das zeigt, dass auch in der Entsorgungsbranche die Zukunft emissionsfrei fährt.
Veolia beim E-Mobilitätstag: Mehr als nur ein Fahrzeug
Der 2. Amberger Elektromobilitätstag war ein voller Erfolg. Neben 15 regionalen Autohändlern präsentierten auch innovative Unternehmen ihre Lösungen für eine nachhaltige Mobilität. Während viele Menschen E-Mobilität mit Pkw verbinden, zeigen wir: Die Elektrifizierung betrifft auch die Abfallwirtschaft. Unser E-LKW ist bereits im Großraum Nürnberg im Einsatz und hat sich dort bewährt. Mit einer Reichweite von rund 150 Kilometern inklusive Hydraulik ist es perfekt für mittelgroße Städte wie Amberg geeignet.
Doch wie funktioniert das in der Praxis? Wie erleben Fahrer und Disponenten die tägliche Arbeit mit dieser neuen Technologie? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir mit zwei Experten gesprochen, die das E-Fahrzeug aus unterschiedlichen Perspektiven kennen.
Im Gespräch: Fahrer Alexander Schanz und Disponent Adrian Josef berichten aus der Praxis
Was war dein erster Eindruck, als du auf den E-LKW umgestiegen sind?
Alexander: Mein erster Eindruck war absolut positiv. Mein Team und ich waren vor allem extrem beeindruckt davon, wie unglaublich leise der LKW im Betrieb ist.
Wie unterscheidet sich das Fahren in einem E-LKW von einem herkömmlichen LKW?
Alexander: Das Fahren unterscheidet sich tatsächlich spürbar. Der E-LKW verfügt über fast doppelt so viel Leistung wie ein herkömmliches Modell mit Dieselantrieb. Diese Power merkt man beim Fahren sehr deutlich und man muss sich anfangs erst einmal daran gewöhnen. Insgesamt ist das Handling sehr positiv, und ich komme mit der zusätzlichen Leistung im Alltag hervorragend zurecht.
Hat sich dein Arbeitsalltag durch den E-LKW geändert?
Alexander: Ja, der Arbeitsalltag hat sich definitiv verändert – und zwar zum Positiven. Die Arbeit ist insgesamt viel angenehmer geworden, weil der LKW so leise fährt und wir komplett umweltfreundlich unterwegs sind. Das sorgt für ein deutlich entspannteres Arbeiten auf der Tour.
Welche zusätzlichen Faktoren musst du bei der Tourenplanung berücksichtigen?
Adrian: Erstaunlicherweise müssen wir hier überhaupt keine zusätzlichen Faktoren berücksichtigen. Der E-LKW lässt sich genauso unkompliziert und flexibel in die tägliche Tourenplanung integrieren wie unsere herkömmlichen Fahrzeuge.
Für welche Touren eignen sich E-LKWs besonders gut? Wo wird er aktuell eingesetzt?
Adrian: Der E-LKW eignet sich hervorragend für alle kommunalen Stadttouren. Aktuell setzen wir das Fahrzeug im Stadtgebiet Nürnberg für die Sammlung von PPK (Papier, Pappe und Kartonagen) ein, wo es sich bestens bewährt.
Was ist aus deiner Sicht der größte Vorteil des E-LKW?
Adrian: Der wesentliche Vorteil liegt ganz klar darin, dass der Wagen im Betrieb extrem leise und umweltfreundlich ist. Dadurch sind die Kollegen vor Ort – sowohl die Fahrer im Cockpit als auch die Lader hinten an der Schüttung – deutlich weniger Lärm und überhaupt keinen Abgasen mehr ausgesetzt. Dies führt zu einer spürbaren Entlastung im Alltag und verbessert die Arbeitsbedingungen für unser Team vor Ort ganz erheblich.
Danke euch für eure Zeit und das nette Gespräch.
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