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📅 Veröffentlicht: 31. August 2026
Papierabfälle aus der Blauen Tonne galten lange Zeit als nahezu sortenrein und daher sehr gut recycelbar. Mit der Zunahme von Verbundstoffen, die fälschlicherweise auch in der Blauen Tonne landen, ändert sich das Bild aber: Die Altpapierqualität leidet, während die Anforderungen der Papierindustrie an saubere Fraktionen steigen.
Weniger Verpackungsmüll, mehr Kreislaufwirtschaft: Mit der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation), die seit dem 12. August in allen Mitgliedsstaaten gilt, verschärft die EU die Anforderungen an Verpackungen grundlegend. Alle Verpackungen sollen recyclingfähiger werden und Kunststoffverpackungen verpflichtend Rezyklat enthalten.
Doch die neuen Anforderungen an den Rezyklateinsatz bringen indirekt auch neue Herausforderungen für das Papierrecycling mit sich. Denn getrieben durch die aktuellen Marktbedingungen gelangen statt Monomaterialien verstärkt papierbasierte Verbundverpackungen in den Handel – eine Kombination aus Papier und Kunststoff, die insbesondere im Lebensmittelbereich über die notwendigen Barriere- und Schutzeigenschaften verfügt. Laut Marktstudien der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) wurden in Deutschland im Jahr 2022 bereits 314.000 Tonnen papierbasierte Verbundverpackungen verbraucht – und bis zum Jahr 2030, so die Prognose, soll dieses Volumen auf 570.000 Tonnen ansteigen.
Substitution durch Papierverbunde
Prognose ohne weitere Lenkungsmaßnahmen
Marktmenge papierbasierter Verbundverpackungen in Deutschland, in Kilotonnen. Die Werte bis 2022 sind Ist-Zahlen, die Angaben für 2023, 2024 und 2030 Prognosewerte des Basisszenarios ohne zusätzliche Lenkungsmaßnahmen. Erfasst sind ausschließlich systembeteiligungspflichtige Verpackungen des privaten Endverbrauchs – ohne Flüssigkeitskartons für Nicht-Getränke; bis 2024 zudem nur Verbunde mit einem Hauptmaterialanteil unter 95 Prozent.
Quelle: GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, im Auftrag der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., April 2024
Belastungsprobe für den Papierkreislauf
Das Problem für den Papierkreislauf: Häufig landen papierbasierte Verbundverpackungen - oft noch mit Lebensmitteln behaftet – in der Blauen Tonne, obwohl sie dort gar nicht hingehören. Dies liegt vor allem daran, dass bis zur Einführung EU-weit einheitlicher Sortiersymbole nicht auf allen Verpackungen Trennhinweise angebracht sind. Für den Verbraucher entscheidet daher oft der erste Eindruck: Was nach Papier aussieht und sich so anfühlt, wird als Altpapier entsorgt, auch wenn es tatsächlich ein Verbund ist. Und so verschlechtern die Verbundverpackungen die Qualität des Papierstoffstroms. Denn Standard-Papierfabriken sind auf die Verarbeitung sauberer Monomaterialien, wie Kartonagen oder Zeitungen, ausgerichtet - und nicht darauf, große Mengen fest verbundene Kunststoffbarrieren produktiv vom Papier zu trennen. Entsprechend werden die Verbunde in klassischen Papierfabriken nur unvollständig getrennt und zum Großteil als Störstoffe aussortiert und der thermischen Verwertung zugeführt. Dem Kreislauf gehen damit wertvolle Papierfasern verloren. Hinzu kommt: Gelangen Barrierereste oder auch Lebensmittelanhaftungen in den Recyclingprozess, verunreinigen sie die saubere Ballenware und mindern die Qualität des daraus hergestellten Recyclingpapiers, etwa durch optische Mängel. Werden die papierbasierten Verbunde dagegen in der Gelben Tonne entsorgt, bleibt die Qualiät des Papierstroms erhalten.
Recycling braucht sortenreine Stoffe
Für das Recycling ist schließlich die Sortenreinheit entscheidend. Deshalb ist der Einsatz von reinem Monomaterial – also etwa 100 Prozent Papier oder 100 Prozent Kunststoff – für die Kreislaufwirtschaft häufig sogar besser als ein schwer trennbarer Materialmix. Denn: Eine reine PE-Folie lässt sich in einer modernen Sortieranlage für Leichtverpackungen sortenrein trennen und anschließend recyceln. Ein großer Teil des Altpapiers dagegen wird gar nicht mehr sortiert, sodass Verbundverpackungen, die Kunststoff oder Metall enthalten, ungefiltert zum Papieraufbereiter gelangen und dort die Qualität der Ballenware mindern.
„Die neue regulatorische Dynamik erfordert ein intelligentes Zusammenspiel zwischen Verpackungsdesign und hochwertigem Materialrecycling, um die Altpapierqualität zu erhalten“
Yasin Birgül
Head of Business Operations and Development von Veolia Paper Germany
Gemeinsam die Altpapierqualität schützen
Deutsche Altpapierqualität ist international gefragt. Jede weitere Verbundverpackung im Strom senkt diese Qualität und gefährdet einen echten Standortvorteil.
„Die neue regulatorische Dynamik erfordert daher ein intelligentes Zusammenspiel zwischen Verpackungsdesign und hochwertigem Materialrecycling, um die Altpapierqualität zu erhalten“, sagt Yasin Birgül, Head of Business Operations and Development von Veolia Paper Germany. Entsprechend unterstützen Veolia Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette dabei, die Anforderungen der PPWR zu erfüllen, ohne die Rohstoffqualität zu gefährden. Dabei verfolgt das Unternehmen mit seiner bereichsübergreifenden Expertise einen ganzheitlichen Ansatz: vom Verpackungsdesign über die Verwertung bis zur Sicherung hochwertiger Rohstoffqualitäten. „Entscheidender Ausgangspunkt für einen funktionierenden Rohstoffkreislauf ist das Design for Recycling“, ergänzt Waldemar Dederer, Teamleiter Circular Consulting von BellandVision. Die Veolia Tocher berät Unternehmen bei der Gestaltung von recyclingfähigen Verpackungen und sorgt dafür, dass Hersteller die neuen Compliance-Anforderungen effizient umsetzen können.
Bei der Gestaltung rezyklierbarer Verpackungen unterstützt das RFID-basierte Track-and-Trace-System in der Veolia Sortieranlage in Ochtendung zudem die Hersteller dabei, Verpackungen zu optimieren. Das von Circpack by Veolia eingeführte System ermöglicht es, Sortiertests von Verpackungen unter Realbedingungen durchzuführen und dadurch belastbare Daten zur Sortierbarkeit von Verpackungen zu generieren. Veolia Paper wiederum fungiert als Bindeglied, um sicherzustellen, dass das Design for Recycling direkt zu einer hohen Rohstoffqualität und Materialverfügbarkeit führt.
Recycling in der Praxis
Die Bemühungen um recyclingfähige Verpackungen enden also nicht mit neuen gesetzlichen Vorgaben. Entscheidend ist, wie sich diese Anforderungen in funktionierende Wertstoffkreisläufe übersetzen lassen. Welche Folgen der wachsende Anteil papierbasierter Verbundverpackungen für das Papierrecycling bereits heute hat, welche Entwicklungen die Branche erwartet und welche Antwort Veolia darauf hat – das erklärt Yasin Birgül im nachfolgenden Interview.
Im Gespräch mit Yasin Birgül, Head of Business Operations and Development von Veolia Paper Germany.
SOLUTIONS: Herr Birgül, Sie verantworten das Geschäft und die strategische Ausrichtung der Veolia Paper Germany. Welche Entwicklungen zeichnen sich im Stoffstrom Papier ab?
Yasin Birgül: Seit einigen Jahren spiegelt sich im Altpapierstrom das Konsumentenverhalten wider: Der Onlinehandel wächst nach wie vor, 2023 allein um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Entsprechend machen heute Verpackungspapiere und Kartonagen rund 58 Prozent des Altpapierstroms aus, während grafische Papiere auf dem Rückmarsch sind. Der Anteil an Druckerpapier, Zeitungen und Ähnlichem lag 2024 bei rund 27 Prozent. Das bedeutet: Der Rohstoff Altpapier, besonders die mittleren und besseren Qualitäten, ist deutlich knapper geworden. Daher ist es umso wichtiger, dass wir diese Qualitäten schützen. Sie sind hoch angesehen und ein klarer Wettbewerbsvorteil für Deutschland.
SOLUTIONS: Viele Hersteller setzen heute verstärkt auf papierbasierte Verbundverpackungen, um den Kunststoffanteil in Verpackungen zu reduzieren. Reicht der Wechsel des Materials allein aus, um Verpackungen nachhaltiger zu machen?
Yasin Birgül: Vom Recycling her betrachtet, kommt es auf die Sortenreinheit an. Denn je homogener ein Material, desto besser kann es zur Wiederverwendung aufbereitet werden. Also je mehr reine Altpapiere in der Blauen Tonne sind und je weniger Lebensmittelverunreinigungen an ihnen haften, desto höher die Recyclingquote. Doch auch Verpackungen aus Faserverbunden sind recycelbar. Landen sie im richtigen Abfallstrom, lassen sie sich in Spezialanlagen durchaus effizient trennen. Werden sie jedoch über die Blaue Tonne entsorgt, belasten sie den Standard-Recyclingprozess klassischer Papierfabriken, da diese auf homogene Monomaterialien ausgelegt sind. Dort lassen sich die Barrieren im normalen Prozess kaum vollständig auflösen. Die Folge ist, dass wertvolle Fasern ungenutzt mit dem Ausschuss – den sogenannten Rejekten – aussortiert werden und letztlich in der thermischen Verwertung landen.
SOLUTIONS: Gibt es keine Sortieranlagen, in denen Verbunde frühzeitig erkannt und aussortiert werden können?
Yasin Birgül: Unsere Papiersortieranlagen sind darauf ausgerichtet, grafische Papiere vom braunen Papierstrom zu trennen. Obwohl wir Sensoren haben, das Inputmaterial scannen und die Mengen an grafischen Papieren, Kartonagen usw. genau auswerten können, lassen sich Faserverbunde im Sortierprozess schlecht von Papier unterscheiden. Die Sensoren identifizieren zwar Störstoffe, wie zum Beispiel Glasflaschen, erkennen jedoch Verbundmaterialien nicht immer. Werden diese stattdessen über den Gelben Sack/die Gelbe Tonne entsorgt, landen sie in einer Sortieranlage für Leichtverpackungen. Aufgrund der spezialisierten Sortierinfrastruktur in diesen Anlagen können die Verbunde besser einem passenden Stoffstrom zugeordnet und anschließend gezielt an Fabriken geliefert werden, die darauf spezialisiert sind, Faserverbunde stofflich zu recyceln. Ein weiterer entscheidender Vorteil bei der Sortierung von Verbundverpackungen im LVP-Strom besteht darin, dass diese, wenn sie nicht recycelt werden können, gezielt für die thermische Verwertung zu Ersatzbrennstoffen aufbereitet werden, anstatt als Störstoff den Papierkreislauf zu belasten.
Stoffstrom Altpapier
Ein zuverlässiger Kreislauf
Vom Behälter an der Anfallstelle bis zum vermarkteten Ballen: Veolia deckt die Schritte 1 bis 3 des Altpapierkreislaufs vollständig ab. Mit rund 1,5 Millionen Tonnen Altpapier und Kartonagen pro Jahr ist Veolia Marktführer in Deutschland und einer der führenden Rohstoffversorger für die Papierindustrie. Zwischen der Weiterverarbeitung zu Endprodukten und der nächsten Sammlung entscheidet sich, was überhaupt recycelbar zurückkommt. Hier setzt Veolia bereits mit Beratung zum Design for Recycling und der Verpackungslizenzierung über das duale System BellandVision an.
SOLUTIONS: Deutschland gilt international als Qualitätsstandort für Altpapier. Was ist diese Qualität wert – und welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Störstoffanteil aus den Faserverbunden?
Yasin Birgül: Das Recycling von Altpapier steht für eine nachweisbare und glaubwürdige Kreislaufwirtschaft. Papierbasierte Verbunde im Altpapierstrom stören diesen Kreislauf. Unterm Strich leidet sowohl die Qualität des Altpapiers unter den Faserverbunden in der Blauen Tonne als auch die wirtschaftliche Stabilität entlang der gesamten Kette: vom Hersteller bis zur Papierfabrik. In der Papierfabrik steigen durch den höheren Aufwand bei gleichzeitg geringeren Outputmengen und mehr Ausschuss, der entsorgt werden muss, die Kosten für die Papieraufbereitung. Und das schlägt sich unweigerlich auch in höheren Lizenzgebühren für die Inverkehrbringer nieder. Was aber noch viel entscheidender ist: Um die Anforderungen der PPWR sowie die eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen, benötigen Hersteller dringend hochwertige, saubere und bezahlbare Sekundärrohstoffe. Schützen wir die Altpapierqualität nicht gemeinsam durch die richtige Kanaltrennung, verknappen und verteuern wir genau den Rohstoff, den die Industrie morgen für ihre Kreislaufverpackungen braucht.
SOLUTIONS: Die Altpapier-Verwertungsquoten muss die Entsorgungswirtschaft erfüllen – welche Materialien dafür überhaupt in den Kreislauf gelangen, entscheiden aber die Inverkehrbringer mit dem Verpackungsdesign und die Verbraucher mit der Abfalltrennung. Wie kann der Abstand zwischen Zielen und Verwertungsrealität Ihrer Ansicht nach geschlossen werden?
Yasin Birgül: Der Abstand kann nur geschlossen werden, wenn Verpackungsdesign und Recyclinginfrastruktur zusammen gedacht werden. Wir können dabei auf eine umfangreiche Expertise innerhalb der Veolia Unternehmensgruppe zugreifen und die vollständige Leistungskette anbieten. Wir haben für jeden Stoffstrom die passende Lösung und sichern die Qualität in der Erfassung und Sortierung. Unser duales System BellandVision berät Kunden frühzeitig, um das Design for Recycling individuell auf den für sie optimalen Verwertungsweg abzustimmen. Entscheidend ist auch die korrekte Lizenzierung und dass Handel und Verbraucher für den richtigen Entsorgungsweg von Faserverbunden sensibilisiert werden, unter anderem durch eine klare Kennzeichnung auf den Verpackungen. Unser Ziel ist es, die Transformation der Verpackungsgestaltung als gemeinsamen Wettbewerbsvorteil zu nutzen, sodass die PPWR auch Chancen für den Papierstrom mit sich bringt.
SOLUTIONS: Zum Abschluss der Blick in die Zukunft: Wohin entwickelt sich Ihrer Ansicht nach das Altpapierrecycling in den kommenden Jahren?
Yasin Birgül: Ich würde sagen, in zwei Richtungen: Zum einen verändert der Konsumwandel nicht nur das Volumen, sondern auch die Komplexität der Materialströme. Wie bereits erwähnt, kommen immer komplexere Verpackungslösungen auf den Markt, die in der Blauen Tonne massive Probleme verursachen. Hinzu kommt ein Boom bei den Handelsmarken von über 14 Prozent und ein beschleunigter struktureller Rückgang bei den grafischen Papieren. Das heißt: Der Strom an sauberem, hellem Pressematerial schrumpft, während der Anteil schwieriger Verpackungsmischungen zunimmt.
Gleichzeitig zeigt der Markt aber auch: Nachhaltigkeitsversprechen ohne nachweisbare Wirkung werden von den Verbrauchern nicht mehr akzeptiert. Genau hier kommt dann wieder hochwertiges Altpapier als Rohstoff ins Spiel: Denn Altpapier-Recycling liefert eine nachweisbare, skalierbare und glaubwürdige Kreislaufwirtschaft. Voraussetzung dafür sind eine saubere Sammlung und Sortierung.
SOLUTIONS: Vielen Dank Herr Birgül!
Ihr Weg zu recyclingfähigen Verpackungslösungen
Die Anforderungen an systembeteiligungspflichtige Verpackungen werden komplexer – durch Verpackungsgesetz, PPWR und das kommende Verpackungsrechtsdurchführungsgesetz. BellandVision unterstützt Sie dabei praxisnah.
Wie recyclingfähig ist Ihre Verpackung?
BellandVision berät Sie zur Gestaltung recyclingfähiger Verpackungen oder zum Einsatz von Rezyklat.
PPWR und Papierkreislauf: das ganze Bild
Regulatorik, Verpackungsdesign, Sortiertechnik, Rohstoffqualität – die Anforderungen der PPWR greifen an vielen Stellen zugleich. SOLUTIONS ordnet diese Zusammenhänge in einer fortlaufenden Artikelserie ein und zeigt, worauf es bei der Umsetzung ankommt.
PPWR:
„Wir bieten unseren Kunden das Komplettpaket.“
Wissenswertes zur EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Wie das Veolia Tochterunternehmen BellandVision Ihrem Unternehmen bei der Umsetzung hilft.
Neuer Rahmen neue Rollen: Die PPWR verändert Europas Verpackungswelt
Was sich durch die PPWR ab 2026 ändert: Überblick über neue Verantwortlichkeiten, verbotene Verpackungen und Handlungsschritte für Unternehmen.
SORTIERTECHNIK:
„Ohne korrekt sortierte Materialien ist Recycling unmöglich.“
Wie RFID-Sortiertests bei Veolia Verpackungen unter Realbedingungen prüfen und belastbare Daten für Recyclingfähigkeit und PPWR-Konformität liefern.
STOFFSTROMMANAGEMENT:
Endlos Papier
Wie Veolia als größter Altpapierlieferant in Deutschland die Voraussetzungen für ökologischen und technischen Fortschritt schafft.
DESIGN FOR RECYCLING:
Nach der Verpackung ist vor der Verpackung
Nachhaltigkeit beginnt im Design: Wie recyclingfähige Verpackungen entstehen – und was die EU-Vorgaben bis 2030 dafür verlangen.
Ihre Ansprechpartner:
Yasin Birgül
Head of Business Operations and Development
von Veolia Paper Germany
Waldemar Dederer
Circular Consultant
bei BellandVision
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