Ein Tag mit Josefine

Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
6:40 Uhr

Montagmorgen


Der Tag beginnt früh für die 24-jährige Josefine Schwarzberger, die sich bei Veolia gerade in ihrem zweiten Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft befindet. Doch sie nimmt es mit einem entspannten Frühaufsteherlächeln und präsentiert sich bereits fertig in typischer Sicherheitskleidung: blauer Overall, orange Warnweste und Kappe. Und da ihr Ausbildungsstandort auf Sonderabfälle spezialisiert ist, sind Schutzbrille und säurefeste Handschuhe auch mit dabei. Gleich beginnt die Anlieferung der Abfälle und da gilt auch für Auszubildende „Sicherheit geht vor“.


„Ich hätte nie gedacht, dass Abfälle so spannend sein können.“
 

Pünktlich rollt der erste LKW an und sorgt mit Abfällen unterschiedlichster Gefahrenklassen für Neugier und Anspannung zugleich. Josefines Job ist es jetzt, die Abfälle zu wiegen, zu sortieren und zu ordnen. Wie so oft, sind auch wieder viele verschiedene Chemikalien dabei, die natürlich mit besonderer Sorgfalt behandelt werden müssen. Diese Herausforderung ist ganz nach Josefines Geschmack – die Gefahrengüter müssen identifiziert werden, dafür ist einiges an Erfahrung notwendig. Josefine weiß, dass die meisten Azubis auf Recyclinghöfen oder in Sortieranlagen arbeiten, doch sie schätzt die Spezialisierung auf Sonderabfälle hier am Standort sehr.


„Laborchemikalien finde ich besonders spannend. Einige sind brennbar oder ätzend, da muss man supersorgfältig arbeiten – z. B. bei Flusssäure.“
 

Nachdem die Schadstoffe ordnungsgemäß eingelagert wurden, macht sich Josefine an die anderen Abfälle. Sie sortiert Leuchtstoffröhren auf Paletten, kümmert sich darum, dass Elektronikschrott, wie z. B. Kühlschränke oder Monitore, gesondert entsorgt werden.

Nach den LKWs erscheinen dann auch schon die ersten Privatkunden, die ihre Abfälle zur Entsorgung vorbeibringen. Den fachlichen Smalltalk meistert Josefine grandios, sie liebt den Kundenkontakt und fühlt sich sichtbar wohl in ihrer Rolle als „Ressourcer”.

Kurz vor der Mittagspause wartet dann noch ein besonderes Highlight: Staplerfahren, eine von Josefines Lieblingstätigkeiten. „Einfach cool, dass mein Chef schon so viel Vertrauen in mich hat und mich nach dem Staplerschein direkt ans Steuer lässt.”  Gekonnt chauffiert sie den Elektroschrott durch die Lagerhalle: „Ich mag es einfach, in meinem Job was zu bewegen – im wahrsten Sinne. Natürlich ist es körperlich manchmal anstrengend, aber mit etwas Übung bekommt man das gut hin.“


„Das Großartige hier ist die Abwechslung – keine Lieferung ist wie die andere, es gibt immer wieder neue Herausforderungen.“

 

11:30 Uhr

Nach der Mittagspause


Nach einer Stärkung sieht Josefine gespannt dem zweiten Teil ihrer heutigen Tätigkeiten entgegen. Auf sie warten vielfältige Dokumentations-, Schreib- und Ablagearbeiten. Die Arbeit am PC sorgt dabei für eine willkommene Abwechslung und lässt keine langweilige Routine aufkommen.


„In dem Beruf hat man viele männliche Kollegen, denn manchmal kann es körperlich anstrengend werden man macht sich auch mal schmutzig. Aber für mich ist es die perfekte Mischung aus praktischer Tätigkeit an der frischen Luft und Büroarbeit am PC.“
 

Neben der digitalen Erfassung der angelieferten Waren, ist aber auch ihr Berichtsheft dran. Darin muss Josefine, wie alle anderen Azubis, all ihre Aufgaben notieren, um über die 3-jährige Ausbildungszeit entsprechende Erfahrungen nachzuweisen. Auch die Berufsschulzeit wird darin erfasst: Rund ein Viertel der Gesamtausbildung findet in Unterrichtsform statt, wobei es um so spannende Fächer wie Umwelttechnik, Betriebstechnik, Energiemanagement, aber natürlich auch Mathe, Physik und Chemie geht.

„Wir sind hier echt ein tolles Team – und bei Fragen ist immer jemand für mich da.”
 

Josefine schätzt es sehr, dass ihr Team bei Veolia eine richtig eingeschworene Gemeinschaft ist und man sich gegenseitig immer weiterhilft: „Man muss hier keine Scheu haben, Fragen zu stellen. Im Gegenteil, meine Ausbildungsleiterin freut sich, wenn ich neugierig bin. Und neulich habe ich unserem Diplomchemiker Löcher in den Bauch gefragt, der war supernett zu mir”.

 

Ein Grund, warum sich Josefine für Veolia entschieden hat, ist auch die Größe des Unternehmens. Sollte es die Corona-Situation ermöglichen, gehört z. B. der Besuch anderer Standorte zum festen Programm. Auch das sorgt wieder für Abwechslung und die Vorfreude darauf ist groß.

 

16:00 Uhr

Feierabend

Bei so einem kurzweiligen Arbeitstag ist man schon mal überrascht, wenn er plötzlich vorbei ist. Die junge Auszubildende sitzt glücklich vor ihrem Spint, schwingt sich in die Freizeitklamotten und wenige Augenblicke später auf ihr Fahrrad in den Feierabend. Tschüss Josefine, bis morgen!

 

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